Knef – Für mich soll’s rote Rosen regnen

Hommage an eine deutsche Diva

Die Stadt Hanau und Musical Theater Ensemble bieten für das Jahr 2013 ein besonderes Bonbon! In einer Eigenproduktion bringen sie ein musikalisch-seelisches Portrait von Hildegard Knef auf die Bretter, die die Welt bedeuten. Am 24. Januar wird Premiere sein und man darf gespannt sein!

Wahrhaft ein mutiges Unterfangen, denn die große deutsche Diva verdient schon eine entsprechende Hommage! War sie doch eine der größten deutschen Künstlerinnen. Sie hatte als Schauspielerin, Autorin, Dichterin und auch als Sängerin einen großartigen Ruf und die Fans lagen ihr weltweit zu Füßen.

Für Ella Fitzgerald war Hildegard Knef „die beste Sängerin ohne Stimme“ und selbst die hochverehrte Marlene Dietrich sah in ihr „die Verkörperung von Mutter Courage“.

Das Buch zum Stück schrieb Edward James Lyons und die Musik und die Arrangements sind von William Ward Murta. Simone Kerchner, bekannt aus Evita und Chess, und Petra Mathein, bekannt aus Non(n)sense und Frau Holle spielen die Hauptrollen, Inszenierung und Ausstattung übernahm Benjamin Baumann und Nino Jung sorgte für die musikalische Umsetzung.

„Ich jogge nicht, ich laufe Amok.“ (Hildegard Knef)

Nun etwas über die Handlung: In der Mitte der 70er Jahre scheint der Star auf dem Höhepunkt seiner beruflichen Laufbahn angekommen zu sein. Privat scheint Hildegard Knef jedoch in einer Krise zu stecken. Der deutsche „Weltstar“ schaut kritisch zurück, blickt tief in den Spiegel der eigenen Vergangenheit. Da trifft die „Knef“ die junge „Hilde“: zwei Frauen, eine Person. Sie streiten sich, fallen sich ins Wort, ergänzen und unterstützen sich. Es beginnt eine offene und ehrliche Abrechnung mit sich selbst.

Das Stück zeichnet das schillernde Leben der Knef nach, berichtet über Männergeschichten, das Verhältnis zur Tochter, die verschiedenen Karrieren und verheimlicht auch nicht dramatische Schicksalsschläge.

Und dann erklingen sie wieder, jene Lieder, die unverkennbar zur Knef gehörten: „Für mich soll`s rote Rosen regnen“, „Ich brauch` Tapetenwechsel“,  „Eins und eins das macht zwei“ und viele andere.

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