Auf in den Admiralspalast nach Berlin

Wiederauferstandene Pracht: traditionsreicher Multifunktionsort des Genusses mit Comedy, Theater und Chanson

Der im August 2006 mit Klaus Maria Brandauers Inszenierung von Brechts „Dreigroschenoper“ neu eröffnete und denkmalgerecht sanierte Admiralspalast am Bahnhof Friedrichstraße hat eine lange Geschichte.

Neben dem großen Saal wird seit 2006 auch das bis zum Mai 2007 im Ausbau befindliche Studio im fünften Stock bespielt. Seit dem 15. Juni 2011 wird das Haus von Produzent Maik Klokow und seiner Unternehmensgruppe Mehr! Entertainment betrieben.

Admiralspalast Berlin Geschichte

Da das Haus während des 2. Weltkrieges nicht zerstört wurde spielte auch die Staatsoper zehn Jahre in dem Palast und brachte es auf insgesamt 55 Inszenierungen. Nachdem die Oper 1955 in ihr angestammtes und wiederaufgebautes Haus zurückziehen konnte, zog in den Admiralspalast das Metropol-Theater ein.

Bis zur Schließung 1997 wurden in dem großen Saal mit 1.400 Plätzen Operetten und Musicals mit einem festen Hausensemble aufgeführt.

Nach einer längeren Zeit des Leerstandes übernahm der Kultur-Unternehmer Falk Wagner 2005 den Gebäudekomplex, der daraufhin aufwändig saniert wurde. Der Admiralspalast sollte wieder im alten Glanz entstehen mit Theater, Luxusbad, Café, Restaurant und Club. Für die Sanierung des Bades waren noch originale Marmorfliesen, Mosaiken und Glasmalereien vorhanden, die in einem Lichtenberger Depot eingelagert worden waren.

Die offizielle Wiedereröffnung fand am 11. August 2006 im noch unfertigen Gebäude statt. Bei der Nachpremierenfeier trat u. a. der damals 103-jährige Johannes Heesters auf und stimmte samt Big Band mehrere seiner großen Erfolge an.

Wer in der heutigen Zeit den Admiralspalast Berlin besucht findet sich also in einem geschichtsträchtigen Haus wieder und kann hier wunderschöne und manchmal auch gewagte Aufführungen erleben.

Freunde der Blues Brothers können die Geschichte der Brüder im gleichnamigen Musical  neu erleben und sich schon beim Bühnenbild und dem Aussehen der Protagonisten in die Zeit der Blues Brothers zurückversetzt fühlen.

This entry was posted on Freitag, Dezember 21st, 2012 at 11:43 and is filed under Allgemein. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed or trackback from your own site. You can leave a response, or trackback from your own site.

Leave a Reply

Your email address will not be published.

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>